der Clerus mit lauter Stimme. Er fragte zum zwey-ten und drittennrahl, und erhielt dieselbe Antwort.Nachdem diese Zeremonie vorbey war. führte manden Pabst mit den päbstlichen Insignien in den Pallast.
Sogleich versammelte sich das Capltel des H. Pe-trus zu den Füßen des Pabstes Victor, nm ihm sei-neu Gehorsam und schuldige Achtung zu beweisen, wel-chem Beyspiel auch das Volk und der Clerus folgte.Den andern Tag giengen die Vornehmsten der römi-schen Geistlichkeit zu dem Herrn Kanzler, und den beyihm befindlichen Kardinälen, umzusthen, ob er, wieeinige Vorgaben, das Pallium erhalten habe? alleinsie fanden, daß dteß noch nicht geschehen sey, wie erselbst und seine Cardinale es bezeugten, kehrten daraufzum Victor zurück, und bezeigten ihm ihren Gehorsamund Achtung.
Die Zahl aller geistlichen Personen, Kirchen, undKlöster, welche dem Pabst Victor die Obedienzgeleistet haben, sind fast nicht alle herzunennen.
Als Victor den päbstlichen Stuhl betreten, schick-ten die Canonici des H. Petrus zweymahl einige anden Canzler Roland ab, um zu erfahren, ob er schondas Pallium angelegt, oder irgend einen Schritt zuseiner Erhebung gschan habe, und jedesmahl erhieltensie Nachricht, daß noch nicht einmahl ein Anschein da-zu vorhanden sey. Um sich nun völlige Gewißheit zuVerschaffen, giengen noch einmal einige Canonici da-hin , um die Cardinale wahrend der Tafel zu beobach-ten, ob sie etwan dem Kanzler einen ehrenvolle-re.» Sitz, als sonst gewöhnlich einräumten, ob er dersey, der über Tisch den Segen spräche, und rb er sichdurch Ort, Betragen, oder Kleidung von den übrigenauszeichne. Aber auch hier konnten sie noch keine Ver-änderung entdecken. Diese Nachforschungen wurdenacht Tage hinter einander fortgesetzt.
Das