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Nachdem Adrian, den neu September, denWeg alles Fleisches gegangen war, wurde sein Leichnamunter einem zahlreichen Gefolge nach Rom gebracht.Die Uneinigkeit unter den Cardinälen wuchs immermehr und mehr, doch wurden sie noch in so weiteinig, daß sie nach Rom gehen, und zu einer ein-stimmigen Wahl schreiten wollten; sollten sie sich aberhierüber nicht vereinigen können, so trafen sie den Ver-gleich, auf einen dritten zu compromittiren, oder, wennauch dieß nicht halse, die Wahl so lange auszusehen,bis sich ein Mann fände, den sie einmüthig zumPabsternennen könnten. Diese Puncte wurden allgemeinangenommen; worauf sie nach Rom zurückkehrten.Der Herr Octavian und einige andre beschafftigten sichmit dem Leichenbegängniß des Verstorbenen: andreaber schickten den Unheilstifter, Boso, den Erstge-bohrnen Satans voraus, um sich der Burg des H.Petrus zu bemächtigen, deren Besatzung ihm schon beyAdrians Lebzeiten den Eyd der Treue geleistet hatte,und nachher mit ihm die Burg bestieg. Her Octavian,und Herr Roland giengen in einiger Begleitung zu uns.Unterweges rief man ihnen von der Burg zu, hinauf-zukommen, sie antworteten aber, die Furcht vor Bosound seinen Mitverschwornen erlaübe es ihnen nicht,an einen Ort hinzugehen, wo man sie leicht als Ge-fangene behandeln könnte. Wohlan, rief der HerrCanzler, ich will es wagen: er gieng und mit ihm derDiaconus äs Lärcere: allein sie kamen nichts wieder,und so konnte man drey Tage lang über den Ort, wodie Zusammenkunft gehalten werden sollte, nichts aus-machen.
Endlich kamen sie am Sonnabend aus der Burgherab, versammleten sich in dem Chor hinter dem Altardes H. Petrus, und giengen an das Wahlgeschaffte.Da sie nun hiemit nicht zu Stande kommen konnten,so that die Partey, welche Frieden und Eintracht in
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