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Friedrich, der jetzt in Ligurien stand ^ und denMayländern, die sich alle in die Stadt geflüchtet, ger-ne einen Streich versitzt hätte, redete mit den tapfer-sten der Pavesaner ab, einen Angriff gegen die Stadtzu wagen, und sich dann in die Flucht treiben zu lassen;er selbst wolle schon zu rechter Zeit mit dem Hinterhaltin den uachsetzenden Feind einbrechen. Dieß geschah.Die Pavesaner nähern sich' der Vestung, und sind schonim Begriff, die gemachte Beute fortzutreiben, als dieMayländer plötzlich hinter ihnen Herkommen. Es ent-steht ein Gefecht, bey dem sich der Vorkhei! so sehr aufdie Seite der letztem neigte, daß jene wirklich in Un-ordnung gebracht die Flucht ergriffen, und von derStelle abwichen, wo der Hinterhalt gelegt war. Kaumbemerkte dieß Friedrich, so lag ec auch schon dem Feindin dem Rücken, der durch diesen unvermutheten Ue-berfall in eine Falle gelockt war, aus welcher er nichtentkommen konnte. Es war schrecklich, wie jetzt diekaiserliche Reuterey in die Mayländer eindrang, die,von allen Seiten eingeschlossen, sich entweder mußtenniederhauen oder gefangen nehmen lassen. Allenthal-ben, wohin man seine Augen richtete, erblickte manGewehre, Rüstungen, Leichname, oder mit dem Toderingende Menschen. Eine Stelle aus einem Briefedes Kaisers an den Bischofs Albert von Freysingenckann die Zahl der Gebliebenen und Gefangenen näherbestimmen. „Gott, schreibt er, hat eine große MengeFeinde in unsre Hände geliefert. Sechshundert sindgefangen, und beynahe i;o auf der Wahlstätte ge-blieben. Die Zahl der Ertrunkenen und Verwundetenwar übergroß, und läßt sich nicht bestimmen. Nacherhaltenem Siege kehrten wir nach neu Lodi zurück."
Den i sten Scpt. deö r i Zysten Jahres starb PabstAdrian bey Anagni, und wurde den 4ten des Monats
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