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neuen Kriegen, um'Gelegenheit zu haben sich hervor-zu thun. Heinrich war ganz für den Frieden gestimmt,den er nicht durch Geld, nicht durch Intriguen, son-dern auf dem Wege suchte, wo es sich ziemte.
Cremona und Mayland waren schon lange so hef.tig an einander gerathen, daß sie nicht eher ruhen woll-ten, als bis einer von beiden Theilen gänzlich zernich-tet, oder doch unterdrückt wäre. Nun hatte sich dieStadt Crema, die im Gebiete von Cremona liegt,und sowohl in geistlichen als weltlichen Dingen unterihr steht, widerrechtlicher Weise mit den Mayländernverbunden, und wollte, da sie jetzt zur Rechenschaft ge-fordert wurde, sich durchaus nicht vor dem kaiserlichenGericht stellen. Diese Halsstarrigkeit, und das Ver-sprechen der Cremoneser, eiistauscnd Talente für dieZerstörung von Crema zu zahlen, wirkte so stark, daßeine harte Sentenz gegen sie ergieng, in der sie für ei-nen Feiyd erklärt wurde.
Die Armee, mit welcher Friedrich jetzt den Feld-zug eröffnete, war noch starker als die im vorigen Jahr;daher konnte er sie s hr leicht in zwey Abteilungen, anzwey verschiedenen Orten agiren lasten. Ein Theilzog gegen Crema, der andere, den er selbst ansührte,siel ins Maylandische ein. Die Cremoneser singen mitdem ihnen überlassenen Corps die Belagerung von Cre-ma Mt vieler Heftigkeit an, und die Belagerten unter,ließen dagegen auch nicht, sich muthig zu wehren. Aufbcyden Seiten ward viel Blut vergossen; unter die Ge-bliebenen von kaiserlicher Seite gehört auch Garnherio, *Marggraf von Ancona.
^ Crema liegt auf dem platten Lande, und ist durchKunst und Natur stark befestigt. Es hat tiefe mitWasser angesüilte Stadtgräben, eine doppelte hohe
Man-