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sie», Baronen, Valvassoren, und selbst die Abgesrdne.ten der römffchen Bürgerschaft zugegen, welche mitvielem Unwillen die Forderungen des Pabstes anhör-ten; denn er begehrte so außerordentliche nie erhörteDinge, daß wir deinen und anderer Getreuen Rathtiöthig haben, um darüber etwas zu bestimmen.
Dreß war es, welches ich dir mittheilen wollte,damit du im vorkommenden Fall i den wahrenVerlauf der Sache wissen möchtest. Auch bittenwir dich, sobald du in einem so wichtigen Geschäfte zuuns herübergerufen wirst, ungesäumt die Reise anzu-treten.
Was die Mayländer anbekrifft, so siengen siejetzt offenbare Feindseligkeiten an. Die Ostern wa-ren noch nicht vorüber als sie schon Angriffe auf dieStadt Trezzo machten, in der eine kaiserliche Be-satzung lag. Zu dem Ende hatten sie sich im vorausmit allen dazu nöthigen Maschinen versehen. DieBesatzung wehrte sich drey Tage lang mit unerschroek-«em Muthe, biß sie endlich der ununterbrochenen Ar-beit unterlag; denn die Belagerer stürmten unaufhör-lich, weil sie von Zeit zu Zeit immer von frischen Trup-pen abgelößt wurden; in der Vestung aber mußte derSoldat auf dem Platz, der ihm angewiesen war ohneUnterbrechung stehen bleiben. Die Mayländer erober-ten also den Orr, und hieben die Besatzung cheils nie-der, theils machten sie sie zu Gefangenen. Selbstgegen ihre eigenen in der Stadt befindlichen Landsleute,die nicht bey Zeiten davon gekommen waren bezeugtensie nicht das geringste Mitleid. Von dem unsrigen er-hielten sie ohngefähr achtzig Mann am Leben. DeeVerlust auf Seiten der Mayländer an Tobten undschwer Verwundeten war auch nicht unerheblich» Beyihrem Abzüge legten sie die Stadt, die ehemals ihnen
ange-