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er einige Edle von Mayland und Brescia in Verivah.rung. Gehabt euch wohl"
Des Kaisers Antwort auf den Antrag der Car»dinäle war diese: „Ob ich gleich weiß, daß ich in ei-ner so wichtigen Angelegenheit, nicht nach meiner Will«kühr, sondern nach dem Schluß der Fürsten sprechendarf; so will ich doch für mein Theil unmaßgeblich soviel antworten. Mein Bestreben ist es gar, nicht dieitalienischen Bischöfe zu meinen Vasallen zu machen,nur müssen sie dagegen auch aller Ansprüche auf unsreRegalien sich begeben. Mögen sie es gern hören,wenn der Pabst sagt: was hast du mit dem Fürsten zuschaffen? so müssen sie's auch nicht übel nehmen, wennich sage: was gehn euch die weltlichen Besitzungenan? — Unsre Gesandte sollen nicht in den bischöflichenSchlössern einkehren? Guts es mag gelten, wenn derBischof ein Schloß auf seinem, aber nicht, wenn ereö auf un ferm Grund und Boden hat. Steht esauf unserm Gebiete und Allodium, so gehört es auchuns, als dem Grundeigenthümer an. Es wäre alsoBeleidigung wenn jemand unfern Gesandten den Ge-brauch des kaiserlichen Schlosses verwehren wollte.Der Kaiser soll an die Stadt Rom keine Deputierenschicken, weil der ganze Magistrat und alle Regalienvon Rom dem H. Petrus zugrhören? Dieß ist für-wahr eine große, wichtige Forderung, die einer ernst-lichen, reiflichen Ueberlegung bedarf. Denn da ichdurch göttliche Verfügung römischer Kaiser heiße undbin, so würde ich nur einen bloßen Schein der mirübertragenen Macht, einen leeren Titel führen, wennich die Oberherrschaft über Rom mir aus den Händenwinden ließe."
Dies-