- Z67
die Einkünfte von Ferrara, Maßa, Fkcorola, vonallen Gütern der Gräfin Makhildis, dem ganzen Di-strict von Acquapendente bis Rom, vom HerzogthumSpoleto und den Inseln Sardinien und Corsica.
Der Kaiser schlug ihnen eine Untersuchung aufdem Wege Rechtens vor, der sie so wohl als er sichunterwerfen müßten; sie aber wollten davon Nicht-wissen , weil der apostolische Herr sich keinem gerichtli-chen Ausspruch unterziehen könne. Dagegen macht»ihnen der Kaiser viele Vorwürfe, daß sie das gute Ver-nehmen gebrochen, welches ihm doch so heilig sey be-willigt worden; daß sie Griechen, Sicilianer, Rö-mer, ohne allgemeine Bewilligung ausgenommen;daß Cardinäle ohne kaiserliche Bewilligung «»gescheutim Reiche umherzögen, in die Rechte der BischöfeEingriffe thären, und den Kirchen Gottes zur Lastfielen r ferner bezeugte er seinen Unwillen über die un-gerechten Appellationen, und mehrere andre Dinge,welche ich hier der Kürze halber nicht aufzählen kann»Auf seine Genehmigung schickten die vorhin erwähntenCardinäle einen Abgeordneten mit einem Briefe anden Pabst, um sich noch mehrere Cardinäle auözubir-ten, welche den Auftrag hätten, diesen Beschwerde»abzuhelfen; weil aber ihr Gesuch unerfüllt blieb, sowar es auch um die lang gewünschte Eintracht geschehen.
Unterdessen kamen die Gesandten des RömischenSenats und Volks an, wurden gnädig aufgenomme»und entlassen. Doch schickte der Kaiser, auf Bitte»der Cardinäle, Gesandte an den Pabst und die Stadt,um mit dem Pabste, wenn er wollte, züerst einenFrieden zu schließen, sonst aber mit dem Senat undVolk von Rom. Er erwartet jetzt die Ankunft seinerGemahlin, des Herzogs von Bayern und Sachsen,»nd anderer Fürsten, nebst ihren Truppen. Auch har
ex