bey stckv hatte, ein. Die Insulaner, welche schon sei.neu unternehmenden Geist kannten, und noch mehrauö di ser Probe kennen lernten, kamen ihm auf demSee entgegen, baren um Friede, empfiengen ihn mitaller Fröhlichkeit, huldigten ihm und brachten ihm Ge-schenke. Nachher haben sie sich auch als ein sehr ge-treues Volk gegen uns bewiesen. Eine besondereAbsicht, warum der Kaiser sie für sich zu gewinnen such-te, war, weil sie als wilde Corsaren in denHolwegen denEinstigen viele Vorrheile verschaffen konnten. In derThat, man muß erstaunen über den Heldenmuth, unddas Glück, mir dem er diese Unternehmung ausführte,lobman gleich zweifelhaft bleibt, welches von beyden manmehr bewundern muffe.
Eben so machte er es mit Piacenza, welchesgleichfalls mit Maylgnd verbunden, und aus ver-schiedenen Ursachen im Verdacht der Untreue war.Daher musten die Einwohner auch, wie oben an-gemeldet worden, ihre Vestungswerke schleiffen.Unter andern Vergehungen hatten einige von ihneneinen Geldkranöport, ohngefahr fünfhundert Talente,der aus Genua an den Kaiser gieng, aufgefangen,und geplündert. Friedrich machte dem Handel baldein Ende. Er gieng mit einer geringen Begleitungnach Piacenza, feyerte da den Palmsonntag, ordnetealles auf das Veste an, und trieb die ihm geraubteSumme wieder ein.
Die Dftern des Jahres 1159 feyerte er beyModena, und reiste darauf zur Armee, die im Gebietevon Bononicn stand. Seine Ankunft verbreitete all-gemeine Freude unter den Truppen, die ihn von demAschermittwoch an nur einmahl gesehen hatten. Anseiner Stelle hatte er den VffchoffEberhard! von Bam-