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Es war ohngefähr um eben diese Zeit, das; dieGriechischen Gesandten bey dem Kaiser um ein sicheresGeleite ansuchten, weil sie sich fürchteten der Tod desAbtcö Wibold von Essaples, der nach Griechenlandgeschickt und daselbst gestorben war, möchte ihnen einenÜbeln Verdacht zugezogen haben. Ferner trafen Ge-sandte der beyden Könige, Ludwig von Frankreich, undHeinrich von Engelland ein, deren jeder durch viele guteWorte und Geschenke den Kaiser für seinen Fürstengeneigt zu machen sich beeyferte.
Seitdem Ludwig von feiner Gemahlin Eleonorageschieden war, und König Heinrich 'von Engellanddiese geheurathet hatte, dauerte unter beyden Königeneine beständige Uneinigkeit fort, und jeder von ihnenglaubte seinen Vortheil nicht besser, als durch eine Alli-anz mit dem römischen Kaiser, befördern zu können.
Das bloße Gerücht von der nochmaligen Empö-rung der Mayländer bewog den König von Ungarndurch zwey gelehrte ehrbare Männer, die MagistriMatthäus und Primogenitus, ein neues noch stärke-res Heer dem Kaiser anzubieren. Alle diese. Gesund,ten entließ Friedrich mit klugen Antworten, und könig-lichen Geschenken.
Um Lichtmeß fanden sich viele Große aus demAbendlande bey dem Kaiser in den Flecken Antimiacoein, wo dieser in ihrer Versammlung die gerechtestenKlagen über Mayland führte.
„Ich muß, sprach er, vor euch ihr Cdeln, gegenden Hochverrats), gegen das Verbrechen der beleidigtenMajestät, dessen sich die gottlosen Einwohner Maylandsmehr als einmahl schuldig gemacht haben, meineStim-me erheben. Ich würde euch den letztem Vorfall um«
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