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gelindeu liebevollen Ausdrücken, und lockt ihn wiedermit gelinden liebevollen Worten zu euch zurücke. Sa.muel umfasse seinen David, und lasse sich nicht schei-den, damit Gott geehrt werde, und die katholische Kir-che sich der Ruhe erfreue"
Wir lenken jetzt wieder auf die Vorfälle in derpolitischen Welt ein. Friedrich beorderte zwey odermehrere seiner Großen, um durch sie die obrigkeitlichenWürden und Consulate in den Städten zu besehen.In dieser Angelegenheit gieng der Canzler Reinald,Pfalzgras Otto von Bayern, und der Graf Goswinnach Moyland, wo sie aber kaum angekommen waren,als bas Volk einen Aufstand erregte, Scheltworts aus-stieß, und die Häuser, welche sie bezogen, mit Steinenwarf. Weder der Graf von Blandrate, noch die Edelnkonnten den Pöbel zur Ruhe bringen; denn hier so-wohl, als in andern italjänischen Städten hat, nicht dervornehmere, sondern der niedrige Theil der Einwohneran dergleichen Auftritten Schuld, die ihrem Hangenach Neuerungen angemessener sind, als stiller Friede.Doch nahmen dießmal auch einige von den EdelnTheil an dem Ausstand. Die kaiserlichen Commissa-rien, welche schon in der Stadt waren, sahen sich indem äußersten Gedränge, da sie so vielen bewaffnetenPersonen unmöglich die Spitze bieten, und auch nichteinmal entfliehen konnten, weil die Thore gesperrt wa-ren. Ihre Begleiter hingegen, welche vor der Stadtihr Quartier bezogen hatten, flohen sogleich auf erhalte-ne Nachricht von dem Tumulte davon; den folgendenTag folgte ihnen der Bischofs und der Canzler. Sohatten die Mayländer den beschwornen Frieden ge-brochen , und Gesandte verletzt, die schon das Völker-«chtr unter Barbaren in Schutz nimmt.
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