Druckschrift 
Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
352
Einzelbild herunterladen
 

LZ»

Hoffnung, daß du unfern Entschluß billigen werdest,sobald er dir eröffnet ist.

, Der Kaiser benahm sich hierauf folgendermaßen.Sein Notar mußte in öffentlichen Schriften, des Kai-sers Namen dem Namen des römischen Bischoffs vor-snseHen, und diesen im Singular anreden. Er hatteauch wirklich hierin eine alte Gewohnheit für sich, dieaber in der Folge abgeänderk ward. Der Pabst mußentweder, sagte Friedrich, in dem Ton und in demKanz-leysiyl seiner Vorgänger an den Kaiser schreiben,oder ich muß nstch in meinen Briefen nach dem Brauchmeiner Vorfahren richten. Dieser Umstand trieb dieErbitterung zwischen beyden so weit, daß der apostoli-sche Stuhl in Briefen an Mayland und andre Städtevon neuem Aufruhr blies. Die hier beygefügten Brie-fe können die Sache in ein helleres Licht sehen.

Schreiben des Cardinals Heinrichan Eberhard Bischofvon Bamberg.

Dem ehrwürdigen Vater, Bruder und geliebtestenFreunde Eberhard von Gottes Gnaden, Bischofsvon Bamberg, entbeut Heinrich, von GottesGnaden, Cardinal der heiligen römischen Kirche,Heil im Herrn.

wie der Charakter des Kaisers aus seinen Hoftbedienten erkannt wird, so müssen auch diese seine Rath-geber auf ihr Gewissen und Ehre Acht geben, well ih-re Ehre eben so viel Bezug auf den Herrn hat, als derSchade, den er nimmt, auch sie mit betrifft. Des-wegen, geliebter Vater! ehrwürdiger Bruder, und besster Freund! wollen wir eure Klugheit nicht sowohl be-lehren als ermahnen, daß ihr des Kaisers Majestät

in ^d-^«F!

W

dir Kr

schli-

ßt

ft«

«> §MMl

M

r

fckll

fand,

hi,dir Uibliibr,