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Antwortschreiben des Pabstes Adrian anden Kaiser.
Adrian, Knecht der Knechte Gottes, entbeut seinemgeliebtesten Cohn, dem erlauchten römischen Kai-ser Friedrich, Heil und apostolischen Seegen.
§»r Ehre Gottes, und auf deine, wie auch unsers ge-liebten Sohnes, des Grafen Guido von Blandrat Für-sprache , haben wir unfern geliebten Sohn und Sub-diaronus Guido, des obbemeldten Grasen Sohn, inunsre besondere Freundschaft ausgenommen, ihm auchin Betracht seiner guten Eigenschaften, zu Nutz undEhren der Hochheiligen römischen Kirche, als wenn erschon zum Diaconus ordinirt wäre, eine Kirche beson-ders angewiesen. Das alles wird Euch sowohl alsUns sehr wohl bekannt seyn. Nun aber, da er dieseVorzüge von uns erhalten hat, und wir einsebsn, wieviele Vorcheile von ihm, und seinen edlen MächtigenEltern die römische Kirche mit der Zeit zu erwartenhabe: da er ferner in derselben immer höher steigenkann, so können wir ein so kostbares Pfand nichts vonunsrer Seite lassen. Es ist nicht mehr als billig, daßjeder, der ein Sohn und Elcricus der römischen Kircheist, sich nicht aus ihrem Schooße begebe, und dage-gen von ihr immer höher befördert werde. Gern locktsie Männer von guten Sitten und Kenntnissen, und vonhoher Geburt zu sich an, sie ist gewohnt, solche von an-dern Orten hier aufzunehmen, aber nicht, sich derselbenwieder zu berauben, wenn sie sie einmal besitzt.
Weil wir nun diese Handlungsweise für die an-ständigste und glimpflichste halten, und das Zutrauenzu dir haben, daß du sie genehmigen werdest, so kön-nen wir deine Federung nicht eingehen, und leben der
Hoff.