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biekung zuvor/ den Sohn des Grafen von Blan-berat, den ihr ans unser Ansuchen zum Clerikus undSohn der römischen Kirche angenommen, zu eurerund der römischen Kirche Ehre noch höher erheben wol.len , und ihn zum Vorsteher einer Kirche gemacht, dienach der heiligen römischen, wo nicht die größte, docheine der größten ist; und zwar ist diese Wahl auf ein-stimmige fteye Bewilligung der ganzen Gemeinde vonRavenna in Gegenwart des CardinalJacinct eures Le-gaten, und des Bischoffs Hermann von Verden unsersGesandten, zu Stande gekommen.
In der Person des Erwählten, vereinigen sichGelehrsamkeit, gute Sitten, und Adel des Geschlechts;auch ist er mir durch eure Empfehlung noch weit lieberund angenehmer geworden. Die Zuneigung also undEhre, weiche ihr ihm erwcißt, macht mir viele Freudeund ich wünsche, daß ihr sie fortsehen wöget, jedochaus eine Weise wie ein liebreicher Vater zu handelnpflegt, der feine Kinder zur gehörigen Zeit der väterli-chen Gewalt entläßt, damit sie ihrem eignen Hauswe-sen vorstehen mögen. Es ist auch das Beste, wasdie heilige römische Kirche thun kann, wenn sie, alsMutter aller übrigen, ihre Söhne, die Frucht ihres Leibeserst zur Ehre des Hauses Gottes versammlet, dannaber wieder in verschiedene Familien vertheilt, wo ih-nen unser Reich, als den Spröslingen aus dem Schooßunserer Mutter, die geziemende Ehre weder versagendarf, noch will. Deßhalb mögct ihr reiflicher überle-gen, was in dieser Sach« eurer und unsrer Würdegeziemend sey.
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