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mehreren Stiftern ergangen ist, nicht die Wahlfreyheitrauben möchte, Friedrich willigte in sein Begehren.
Er erfuhr, daß einigen, in Gesichten oder Träumen,sein bevorstehender Tod offenbart worden sty, und begabsich kurz vor seinem Ende in das Kloster Morimund, woer, unter andern Verordnungen, auch wegen der von ihmangefangenen Lebensgeschichte verfügte, die er den Hän-den gelehrter und gottesfürchkiger Personen übergab,und sie bat, alles was ihnen in der Erzählung derCilibertschen Hände! anstößig scheinen sollte, nachGefal-len zu verbessern. Er verschied im Beyseyn vieler Bi-schöffe und Aebte, und wurde in der Kirche beym ho-hen Altäre begraben, obgleich er sich ein Begräbnißausser der Kirche ausgesucht hatte. Ich- bin es derihm die Augen zudrückte, und der ihm auch eine Grab-schrist setzte.
Sein Todestag war der 22ste September 1159.Der ;te April oder Palmsontag drö folgenden Jahresist durch das Unglück merkwürdig, das Freysingen be-traf. Ein gewaltiges Feuer legte die ganze Stadt völligin die Asche. Alle Kirchen und Capellen, das Dom-siist, das Ritterhaus wurden ein Raub der Flammen.Nur sehr wenige Gebäude blieben verschont. Freysin-gen befand sich damahls in einem Wohlstände, daßeSin dieser Rücksicht den benachbarten bischöflichen Sitzenden Rang streitig machen konnte. Die gute Kirchen-zucht, welche die Geistlichkeit des Orts beobachtete, ih-re Frömmigkeit, und der Fleiß, den sie auf die Stu-dien verwandten , waren Eigenschaften, in denen eS ih-nen wenige im deutschen Reiche gleich thaten, keiner abersic übcrtraf.
Es ereigneten sich einige Zelt vor jenem merkwür-digen Unglücke verschiedene Vorbedeutungen. Am Ta«