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leicht' die Ursache vermuthen können, warum die Ge-sandtschaft ohne Wirkung blieb. Wahrscheinlich hatman. ihre Reise durch verschiedne Mittel zu verhinderngewußt. Denn Friedrich drohte ihnen mit einem Ein-fall in, ihr Gebiete, nahte sich auch wirklich demselben,und sehrs sie mit unerhörter Geschwindigkeit in ein sol-ches Schrecken, daß sie sich mit tausend Mark Silbersden Frieden erkauften, und die Stadtmauer, welchesie eben angefangen hatten, nicht weiter fortzusehenversprachen.
Man möchte beynahe sagen , Gottes Vorsehunghabe selbst diese Furcht veranlaßt, damit sie nicht durchihr Beyspiol mehrere andere zur Rebellion aufmunternmöchten. Denn Genua ist durch seine Lage, durch disAlpen und das Meer so sehr gedeckt, daß es nicht leichteinen Feind zu besorgen hat. Allein Friedrich getrautesich selbst gegen die Natur zu kämpfen.
Jeht aber gieng die Zeit des Feldzugs zu Ende»und Friedrich beschloß zur Erholung seiner Truppen,in den schönen Gegenden Italiens, die bisher noch ver-schont geblieben waren, die Winterquartiere zu nehmen»Aus Alba, wo er die Weyhnachten scherte, schickteerbrach ganz Tuscien, Campanien, und die SeeküsteLeute aus, um die Lieferungen an die Armee einzutrei-bcn. Von den Großen, die er Hey sich hatte, gieri-gen mehrere in die Städte ab, um Consulen, oderObrigkeiten zu erwählen; sie hatten Geheimschreiberbey sich, die einen genauen Aufsah der anden Fiskus zu?rückgefallenen Regalien verfertigen mußten. Auch dieKaiserlichen Domänen, oder die st> genannten Mathil-dischen Güter, die vom Herzog Welf und andern zer-stückelt waren, brachte er wieder zusammen, und lie-ferte sie vereinigt, und verbessert, lenem edlen Fürstenaus. Wer die Gegend am Pc> berocht hat, wird dis
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