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Der folgende Tag, als der 2 ^ sie JuliuS, warzum Aufbruch gegen die Stadl bestimmt. Der Kai- ^
fer theilte sein Heer in sieben Legionen ab, stellte bey ,
einer jeden Ofsiciere und Feldherrn an, die auS denFürsten genommen wurden; ferner Fähndriche und tzk
andre Personen, die auf Zucht und gute Ordnung M
Halten mußten. Fouriere giengen mit einer Bedeckung ^
voran, um Dämme zu bessern, Weg« zu ebnen, und ichsonst noch alles vorzubereiten, daß der Soldat so we- -i enig Beschwerden als möglich auf dem Marsche fände. ^11m den Adler und die andern Kriegszeichen befanden ^sich Pfeiffer und Hornbläser. Bey einerjeden Schwa- ^Lron waren Leibeigene und Fußvölker, Maulesel und ^Zugvieh, welche das Gepäcks forrbrachten. Diesenfolgten Leute, welche Belagerungsmaschienen und an-.dere Kriegsgeräthe trugen. Den Trupp beschlossenMarquerender. ^
Dreß war die Ordnung, in der die Armee ihren ^Zug antreten sollte, und jedem Soldaten wurde anbe-fohlen, nicht aus dem Glied« zu weichen. Ehe der MAufbruch geschah, erhob das Heer, von kriegrischemMuch entstammt, laut seine Stimme zum Himmel, umdessen Hülfe anzuflehen, und trat dann langsam und Wmit der schönsten Regelmäsigkeit seinen Marsch an, Mals wenn ein Treffen werden sollte. im,
Die Armee, mit der Friedrich vor Mayland ein- x ^traf, bestand aus ohngefähr hundert tausend Mannoder noch darüber. Den ersten Tag hielt er sich ruhigobgleich seine Soldaten zum Angriff bereitwarrn. DieMaytänder, welch« aus der Stadt gerückt waren, blie»ben am Walle stehen, ohne die mindeste Bewegungzu machen. Entweder hatte die Gegenwart des Kai- stzrfers sie mir Ehrfurcht, oder mit Furcht erfüllt, daß sie ß« §
nichts