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den Feind bis an den Wall treibt. Alle flohen vorihm; keiner konnte seinem Arm widerstehen. DasSchicksal aber harre seinen Tod beschlossen. Hier, woihm niemand wegen Enge des Raums zu Hülfe'kom-men konnre, umringten ihn die Feinde, streckten ihnmit einem Lanzenstoß zu Boden, und schlugen ihm denKopf ab.
Sv starb dieser edle aus königlichem Blute ent-sprossene Graf. Nicht blos seine Landsleute sondernauch Auswärtige bedauren seinen Ve lust. Nach an-dern Berichten soll er lebendig gefangen, und in derStadt enthauptet worden seyn. Es fielen auch nocheinige andre Edle, z. 'B. Herzog Johann, au« demExarchar von Ravenna; verschiedene geriethen in Ge-fangenschaft, die übrigen kehrten in das Lager zurück,und wurden von den Fürsten und dem Kaiser sehr hartgeradelt. „Die Mäyland«r> sprachen diese, rhunal-les mit kluger Vorsicht, und ihre List wirdvom Glückebegünstigt. Die Unsrigen hingegen, denen als ge-übten an Subordination gewöhnten Truppen das Glückzu Gebote steht, begehen die unverzeihlichsten Fehler.Es geschieht ihnen daher Recht, wennsie geschlagen wer-den, denn nichts ist unverantwortlicher, als im Bey»seyn deS Kaisers, ohne Anführer zu streiten; auchselbst der Sieg würde sie nicht von der Schande rec-ken, ohne Befehl ihres Anführers gesuchten zu haben»Ich werde, fügte Friedrich hinzu, alle diejenigen aufdas schärfste bestrafen, die eigenmächtig handeln, undauch nur in Kleinigkeiten gegen die Subordination'verstoßen"
Dießmahl erließ der Kaiser ihnen die Stra-fe, da die ganze Armee für sie bat, und Besserung ver-sprach: aber er warme sie, sich vor künftigen Ueberei-lungen zu hüren.
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