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durch einen Zauber wäre umgeändert worden. Mansah nichts als traurige Gesichter, wo kurz vorherFröhlichkeit und Wohlleben, Achter einer langen un»gestöhnten Ruhe, geherrscht hatten. Aus dem Hängst,liehen Hin - und Herlaufen der Menschen zeigte sichsdeutlich, wie sehr sie vor der nahen Gefahr bebten.Die Weiber heulten, hoben ihre Hände gen Himmel,und bedauerten ihre kleinen Kinder. Dennoch gab esmehrere, die verstockt genug waren, sich und ihr Va-terland ins Verderben Zu stürzen. Bürger einer Stadt,welche nichts zu verliehren haben, aber mit Schuldenüberladen sind, sehen das Vermögen und die Ruheanderer mir neidischen Augen an, trachten beständignach Neuerungen, sind Projektenmacher, die aus Un-willen über ihr eignes Schicksal, alles umkehren wolrlen, und finden ihren Vorrheil in der Empörung.Ausserdem wurde der zahlreiche Pöbel, der sich vonseiner Hände Arbeit ernährte, durch öffentliche Aus-heilungen in den Stand gesetzt, nicht arbeiten zu dür-fen, und so geschah es denn, daß man gegen den Rathder Edlem und Bessern den Krieg zu unlernehmtn be-schloß.
Friedrich blieb einige Tage unthätig, um zu er-warten, ob nicht die Mayländcr in sich gehen, undaus Betrachtung des mannigfaltigen Elends, welchessie sich bereiteren, ihren Entschluß ändern würden. Ecwollte ihnen lieber, wenn sie Besserung angelvbten,verzeihen, als Land und Leute verheeren, und über einzu Grunde gerichtetes Volk triumphieren. Da sieaber in ihrem Vorsatz beharrten, so griff auch er end-lich zum Ernste, und rückte mit der Armee bis an denFluß Adda, der die Grenze zwischen dem Gebiete derCremoneser und Mayländcr macht, und schon öf-ters Ursache war, daß diese beyden Staaten, die mit
ein-