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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
302
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sage ich, dessen Verwaltung mir übertragen ist, dessenHoheit aber Key euch, als den Großen desselben stehet.

Keiner glaube, daß wir uns a'us freyer Willkühr E

zu einem Kriege entschlossen, von dem man nicht weiß, E

welchen Ausgang er gewinnen werde, der aber durchseine Gefährten, Hunger, Durst, Strapatzen, und ^ 'mannigfaltige Todesarten fürchterlich und schauderhaftist. Nicht Herrschsucht treibt uns in das Treffen hin- ßDein, sondern Empörer zwingen uns dazu. Maoland «lDistS, das euch aus unfern vaterländischen Wohnsitzenaufscheucht; euch aus dem KreyS eurer lieben Kinder, Maus den Umarmungen eurer Weiber reißt, und durchseine tollkühne Widersetzlichkeit alle diese Mühe undArbeit euch bereiter. Maylands Bürger haben euch ^gerechte Ursache zum Kriege gegeben, da sie sich gegenihre rechtmäßige Regierung aufiehnen

Beginnt also den Krieg, nicht aus Leidenschaft ioder Blutdurst, sondern Friedens halber, damit derVerwegenheit gesteuert werde, uud gute Zucht dieschuldige Belohnung erhalte. Wenn wir aus Trägheit ^oder Freyherr die Schmach an den Mayländern nichträchten, so würden wir das Schwert ohne Ursach süh- ^ren, und nicht so wohl das Lob eines langmürhigen ^7"!a s den Vorwurf eines schläfrigen Regenten verdienen.

Und nun, ihr Diener der Gerechtigkeit, fordern iwir euch gerechter Weise auf, eure Zustimmung zugeben, damit der übermüthige Vorsatz unsrer Gegnerzu Schanden werde, und das Reich unter meiner »WRegierung die ihm schuldige Ehre erlange. Wir sind ich,nicht der angreiffende, sondern der angegriffene Theil. MG

Auf dann, ihr alle, die ihr hier versammlet seyd. Hch

Der Krieg, den die höchste Obergewalt beschlossen hat,ist gerecht. Sammlet Lorbeeren im Felde, kämpft ^für das Wohl des Staats, und hoffet, daß euch zuseiner Zeit alles werde belohnt werden. Gehorcht, so ^