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Mit diesem Gefolge, und unter dem Schutzs,Gottes trat Friedrich seinen Marsch über die Alpen an,und beendigte ihn glücklich. In der Ebene Italienswar Brescia der erste Ort, die sich stolz auf seine festenWerke, und den Muth seiner Vertheidiger der kaiser-lichen Armee widersetzte, aber auch in einem Augenblickegedemüthiget ward. Den ersten schweren Stoßgab ihm der Böhmische König; nachher als Friedrichherbeyrückte mußte sie sechszig Geißeln, und eine an-sehnliche Summe Geldes liefern, und sich aufDistre,tion ergeben.
Nun mußte die Armee wieder eine Weile liegenbleiben, um die erwartete Verstärkung aus verschiedenenStädten Italiens an sich zu ziehen. Diese Zeit nutz-te Friedrich, um durch gute Gesetz Ordnung in seinemLager zu erhalten, und setzte in einer Fürstenver-sammlung folgende Friedenögesetze für die Armee fest:
i) Wir haben beschloßen und wollen es strengegehalten wissen, daß weder Ritter noch Knecht sich er-kühne, einen Streit anzufangen. Zanken sich zwey, sosoll keine von beyden durch das Kriegsgeschrey Lermrufen, um nicht dadurch seinen Kameraden Anlaß zuHändeln zu geben. Hat der Streit schon angefangen,so soll Niemand mit Schwert, Lanze oder Pfeil, son-dern blos mit Panzer, Schild, Helm, und in derHand einen Knittel, herbeyeilen, um ihn auszumachen.Niemand soll das Kriegsgeschrey ausrufen, ausge-nommen, wenn er sein Quartier sucht. Har aber derSoldat durch den Ausruf desselben Streit erregt, sosoll ihm sein ganzer Harnisch genommen, und er ausdem Heere gestoßen werden; ist er ein Knecht, sosoll er bescheren, geschlagen , und auf der Wange, ge-brandmarkc werden; es fty denn, daß ihn sein Herrmir seinem ganzen Harnisch auslöse.
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2) Wer