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schützen. Auch will ich weder mit Rath noch Thatdazu bcytragen, daß er sein Leben, ein Glied, oderseine Ehre verliehre, oder in böser Gefangenschaft ge-halten werde. Alle Befehle, die er mir in eigner Per-son, oder schriftlich, oder durch Bevollmächtigte wegen Be-obachtung der ihm zuständigen Rechte ertheilt, willich treulich befolgen, und durch keine unerlaubten Mit-tel vermeiden, sie anzuhören, aufzunehmen, und zu er-füllen. Alles das will ich treu und redlich sonderArglist beobachten. So wahr mir Gott und dieseheiligen vier Evangelien helfen!
Von Verona giengen die kaiserlichen Abgeordne-ten durch Mantua nach Cremona. Hier fanden sichausser vielen Grafen, Marggrafen und Consuls allerumherliegenden Städte, die Erzbischöffe von Ravennasind Mayland nebst fünfzehn ihrer Suffraganb'ischöffeein, daß es beynahe das Anfehn hatte, als solltehier ein Reichstag gehalten werden. So viel kannich mit völliger Wahrheit behaupten, daß jene HeydenGesandten die Ehre der kaiserlichen Macht, die unterFriedrichs Vorgängern häufig geschmälert war, wiedergerettet haben.
Von Cremona setzten sie ihre Reise durch Ro-maniola und Aemilien in da§ Eparchat von Ravennafort, und zeigten sich überall als khäcige vorsichtigeMänner, die bey jeder Gelegenheit die Vorrheile desKaisers und Reichs zu befördern wußten. Fernergiengen sie durch Rimini nach Ancona, wo Paläo-log, Logotheta, nebst andern Bevollmächtigten desgriechischen Kaisers, Truppen für Geld anwarben,dergleichen man Söldner nennt, um sie ihrem Vor-geben nach gegen Wilhelm von Sicilien zu gebrau-chen, eigentlich aber um ihren schon oft versuchten Plan,''Lenkwürdigk. ll.B. T die