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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
288
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und zeigten durchaus ein übereinstimmendes Betragen,ausser "daß der eine, als eine geistliche Person, Sanf-much und Barmherzigkeit in allen Handlungen bli-cken ließ, der andre aber als ein Krieger, der seinSchwert nicht ohne Ursache trug, mir Ernst undWürde erschien. Durch alles dich erwarben sic sichund dem Reiche Ruhm, Ehre, und ansehnliche Voc-theile, so daß damahls fast keine große hervorstcchen.de Thar in diesem Feldzuge auögesührt wurde, beyder sie nicht den vorzüglichsten Ancheil gehabt hät-ten.

Sobald Reinald und Otts Italien betreten hat-ten, unterwarf sich ihnen die am veronesischen Paß ge-legene von Natur unüberwindliche Vestung Rivola, unddadurch erleichterten sie den Hin-und Rückmarschder Armee. Der Bischofs und die zahlreiche Bür-gerschaft von Verona nahm sie mit vielen Ehrenbe-zeugungen auf, und legte ihnen, so wie auch nachherdie Einwohner mehrerer Städte den Eyd der Treuegegen den Kaiser ab. Die Eydesformel, welche unterBerührung der heiligen Evangelien beschworen wurde,war in folgenden Worten abgefaßt»

Ich schwöre, daß ich von nun an fernerhin, sowie mein Herr und Kaiser cs von Rechtswegen fodernkann, ein treuer Unterthan meines Herrn, des römi-schen Kaisers Friedrich, verbleiben, und ihm Helsenwolle, die Krone des Reichs und alle seine Vorrech-te in Italien zu erhalten, namentlich und absonder-lich diese Stadt, nebst allen Rechten, die ihm in der-selben , in der ganzen Grafschaft oder den Biöthumzukommen. Ich will seine Regalien weder hier nochanderwärts ihm entziehen, und wenn sie entzogenfind, treulich helfen, sie wieder zu erhalten, und zu be«