zug aus und nach Italien haben wir weder durchein Edict gesperrt, noch wollen wir ihn auf irgend ei.ne Weise denen verweigern, die mit den Zeugnissen ih-rer Vischöffe und Prälaten versehen, in eignen Ange-legenheiten und aus erlaubter Absicht, an den apostolischenStuhl zu gehen Willens sind» Allein wir wollenjenen Mißbrauchen, die zum unsäglichen Schaden allerKirchen unserö Reichs eingerissen sind, und fast alleKlosterzucht ausgerottet haben, uns entgegensetzen.Gott hat die Kirche in Rom durch die weltliche Machterhoben; in Rom will jetzt die Kirche (doch wohlnicht durch Gott) die weltliche Macht untergraben.Voin Gemählde fieng sie an, gieng dann zur Schriftüber, und fußt jetzt auf das Ansehn der Gesetze; die-ses gestatten, dieses dulden wir nicht. Ehe wollenwir die Krone vom Haupte legen, ehe sie so tief ernie-drigt werden soll. Hinweg also mit jenen Bildern undSchriften, diesen ewigen Denkmahlern der Feindschaftzwischen der geistlichen und weltlichen Macht."„Dieß und noch andres, z. B. das Bündniß Rogersund Wilhelms von Sicilien, und mehrere in Italiengeschehene Verträge haben wir aus dem Munde unsersHerrn und Kaisers vernommen, können sie aber nichtumständlich hier erzählen."
Da der Pfalzgraf in Angelegenheiten des be-vorstehenden Feldzugs vorausgegangen ist, so habenwir von dem Canzler nichts als friedliche Nachrich-ten erhalten, ausser daß er ihnen mit Gefahr seinesLebens nach allen Kräften beygestanden, wovon alleAnwesende zeugen können. "
„Uebrigens bitten, und beschwören wir Cw.Heiligkeit, unsre Schwäche zu schonen, und den be-leidigten Stolz eures Sohnes , als ein guter Hitte,
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