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„Die in eurem erwähnten Schreiben enthalte«nen Worte haben das ganze Reich in Aufruhr ge-setzt. Weder seine kaiserliche Majestät, noch die Für-sten konnten sie gelassen anhören; und wir, verzeihtes uns allerheiligster Vater, getrauten uns nicht,vermochten eö auch nicht, die Vcrrheidigung dieserWorte zu übernehmen, ihnen eine schickliche Wendungzu geben, oder durch irgend einen schon vorhandenenFall zu rechtfertigen; denn sie waren bis auf dieseZeiten noch unerhört gewesen."
„Euer Schreiben haben wir mit gebührenderEhrfurcht angenommen, eurem Sohn dem Herrnunserm Kaiser, wie ihr es befohlen, Vorstellungengethan, und von ihm, Gottlob, eine Antwort er-halten, wie man sie nur von einem katholischen Fürstenerwarten kann. " „Die gesetzliche Verfassung unsersReichs, sprach er, gründet sich entweder auf die heili-gen Verordnungen der Kaiser oderauf gute, hergebrach-ten Gewohnheiten unserer Vorgänger und Väter.Diese Grenzen der Kirche wollen wir und können wirnicht überschreiten, was ihnen aber zuwider ist, nehmenwir nicht an. Wir erweisen sehr gerne die unsermVater schuldige Achtung, schreiben nur der göttlichenHuld die freye Krone unserS Reichs zu, raumendie erste Wahlstimme dem Erzbischoffs von Maynz,und die folgenden den übrigen Fürsten der Reihenach ein, die königliche Salbung dem Erzbischofs vonCöln, die höchste aber, neinlich die kaiserliche, demPavste. Was über das ist, ist überflüssig und übel.Die Cardinäle haben wir nicht aus Geringschätzungunsers geliebresten verehrungöwürdigsten Vaters überdie Grenze geschickt, sondern wir wollten sie nur nichtzur Schande unsers Reichs mit ihren verdächtigenPapieren weiter kommen lassen. Den fteyen Durch-zug