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een schwierig, so daß sie nur mit vieler Mühe undArbeit zum Gehorsam gebracht werden konnten. Jetztaber hatte die Vorsehung das ganze Land zu einerungewöhnlichen Ruhe kommen lassen, und Friedrichwäre in einer geringen Begleitung ungestöhrt bis Are-lat, dem Sitz des burgundischen Reichs, gelangt, wennihn nicht andere Geschaffte zurückgchakten hatten.
Ein andrer sonderbarer Vorfall, dessen sich kei-ner der itzt lebenden Menschen erinnern kann, war,daß Stephan Erzbischofs von Vienne und ErZkanzlervon Burgund, Heraclius, Erzbischof und Primas vonLyon, Odo Bischoffvon Valencis, Ganfred von Avignon,und Silvio von Klara, ein großer mächtiger Fürst, sich aufdem Reichstage einstellten, Friedrich den Eyd der Treueleisteten, sich für seine Vasallen erklärten, uud ausseiner Hand chrerbiethig ihre Lehen empfiengen. Eingleiches würde der Erzbischof von Arles, und alle anderenErzbischöffe, Bischöffe, Primaten, und Edle gethanhaben, wenn er sich langer hier verweilt hatte.. Da-gegen schickten sie angesehene Männer mit Briefen ab,und gelobten völlige Unterwerfung, und schuldige Lehns-neus dem römischen Reicher
Auch Ludwig, König von Frankreich, reißte bis nachDijon um dort mit dem Käufer persönlich zusammen-zutreffen : dieser aber nahm fernen Weg nachAlemannien,und so wurden beyde verhindert sich in eigner hoher Per-son zu begrüßen. Jedoch verrichteten sie diese Eeremo-nie (denn im Grunde waren es doch bloße Hösiichkeitö-bezsngungen) durch Repräsentanten, nemlich den Canz-ler Reinald und dm Graf Udalri'ch von Lenzburg vonkaiserlicher, und den Canzier Alderich von königlicherSeite. Ich weiß es aus dem Bericht des BischoffSHeinrich von Troyes, daß Ludwig, auf erhaltene Nach-richt von dm wichtigen Progreßen, die Friedrich in Bur-
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