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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
276
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Gotteshäusern davon getragen, die Crucisipe entkleidetworden wären: so nöthigten wir sie, aufdemselbenWeg,den sie gekommen waren, zurück zu kehren."

Das Reich und das Kaiserkhum, isi uns durchdie Wahl der Fürsten allein von Gott ertheilt worden,der bey den Leiden seines Sohnes Christi die Regierungder Welt zweyen nochwendigen Schwertern unterwarf.Ein gleiches lehret der Apostel Petrus, wenn er spricht:fürchtet Gott, und ehret den König. Wer demnachbehauptet, daß wir die Kaiserkrone als eine Wohl-that von den: Herrn Pabsi erhalten hauen, der redetder göttlichen Einrichtung und Lehre Petri zuwider,und ist ein Lügner."

Bisher haben wir uns bemüht, die Ehre undund Freyheit der Gemeinden, welche schon lange untereinem unverschuldeten Joche seufzen, aus der Handder Egypter zu reisten, und alle, ihren Würden zustän-digen , Rechte zu erhalten. Deshalb bitten wir euch,mit uns und dem Reiche an der erlittenen Beschimpfunginnigen Theil zu nehmen, und hoffen von eurer auf-richtigen unerschütterlichen Treue, daß ihr die Ehre desReichs, die von Erbauung Roms und von der Stiftungder christlichen Religion an keine Verkleinerung erduldethat, durch eine so unerhörte Neuerung, durch so stolzeAnmaßungen nicht werdet kränken lassen. Es ssy euchaufrichtig gestanden, daß wir lieber in den Tod gehe«wollen, als eine solche Kränkung überleben."

Nachdem Friedrich m dieser Sache so weit fertigwar, gieng er wieder an die Statsangelegenheiten inBurgund. Burgund hatte ehemals mächtige, souve-raine Könige. Liebe zur Freyheit, als einem unschätz-baren Guts, reihte schon seit langer Zeit die Einwoh-ner zum Uebermuche, und machte sie gegen ihre Regen-