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strich von griechischem Stolze, daß der Kaiser sie ver-ächtlich von sich wiest, und in Versuchung gerieth, ih-neu, so fern es nur die Rechte det Gesandten zuließen,von gewissen Personen eine krankende Antwort gebenzu lassen, wenn sie nicht bey Zeiten den hohen Tonherabgesiimmt hatten. Ihre Bitten und Thranenwirktet! ihnen Verzeihung aus, jedoch unter dem Be-dinge, daß sie hinführo sich der hochtrabenden Aus-drücke enthalten, und die dem römischen Kaiser gebüh-rende Ehrfurcht nicht verletzen sollten.
Nach erhaltener Verzeihung trugen sie darauf an,daß der noch sehr junge Herzog von Schwaben Fried-rich , Kayser Conrads Sohn, mit dem Schwerte um-gürtet, und in ihrer Gegenwart zum Ritter geschlagenwürde; welches ihnen auch bewilligt ward. Die Kay-ferin Irene, Friedrichs Muhme, die ihm von Zeitzu Zeit, noch bis auf den hei^'-en Tag, viele kostba-re Geschenke zufließsn ließ, st ,'n Gesandten anbefoh-len haben, nicht eher wieder nau) Griechenland umzu-kehren, als bis sie ihren Auftrag ausgerichtet. Auchihr Gemahl der griechische Kayser war diesem Prinzensehr gewogen, aus Achtung gegen dessen Vater, mitdem er in bestem Vernehmen gestanden hatte.
Ausser den griechischen Gesandten kamen hier aucheinige aus Engelland vom König Heinrich an, die un-ter vielen lieblichen Worten verschiedue prächtige Ge-schenke überreichten. Vorzüglich siel uns ein Gezelkvon ausserordentlicher Größe und Güte auf. Es warsogroß, daß es mit Maschinen mußte gehoben werden;und so wohl die Materie, aus der es bestand, als dieKunst, mit der es gearbeitet war, machten es zu einembeynah unerreichbaren Meisterstück. Der Brief desKönigs von Engestand an den Kaiser lautete also: