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nur die Dienste eines Nachens zu leisten im Stan-de war.
Die Pohlen, die sich dieses unvermutheten Be»suchs nicht versahen, geriethen in das äußerste Schre-cken. Sie standen zwar da mit einer ansehnlichen ausl Rußen, Parthen, Preußen, Pommern bestehendenArmee, aber die Furcht hatte sich ihrer zu sehr bemei-siert, als daß sie noch Muth gehabt hatten, einigenWiderstand zu leisten. Das einzige Mittel, welchessie in der Verzweiflung ergriffen, war die Flucht, aufder sie ihren eignen vaterländischen Boden mit Feuerverheerten, und alle Schlösser oder festen Qerter ver-wüsteten. Unter andern legten sie zwey sehr feste vor-her noch unüberwundenen Städte, Glogau und Beu-chen in die Asche, um solche ausser Stand zu sehen, einefeindliche Bejahung aufzunehmen.
Friedrich verfolgte die Fliehenden durch das Ge-biet des Bischofs von Breßlau, bis ins Bißthum Po-sen , und verheerte alles mit Feuer und Schwert, weiler diejenigen keiner Schonung werth hielt, die sich selbstmit der Grausamkeit eines Feindes behandelten.
Herzog Boleslaüs Begriff nunmehr, daß es umLand und Leute würde gethan seyn, wenn er nicht nach-gäbe. Zu dem Ende suchte er, theils mündlich theilsdurch Unterhändler, unsere Baronen und Fürsten fürsich einzunehmen. Er wandte Bitten, Thränen, Ver-sprechungen an/ um des Kaisers Gnade zu gewinnen,und zum Vasallen des Römischen Reichs wieder ange-nommen zu werden: der heilsamste Entschluß, den erergreiffen konnte, ehe die traurigen Folgen einer Re-bellion über ihn im vollen Maße ausbrachen. Frie-drich nahm den Antrag des gedemüthigten Herzogsmit einem Edelmuthe an, der nur des Stolzen NackenR ; beugt,
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