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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
256
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reitwilliger zu finden. Lunge schon hak Mayland seinstolzes Haupt gegen das römische Reich erhoben, undgeht jetzt damit mn, ganz Italien seiner Herrschaft un-kerwürfig zu machen. Damit nun ein so freches Un-kerfangen, durch das unsre Ehre danieder getreten wird,Hintertrieben und allem künftigen Unheil vorgebcngtwerde, müssen wir alle Kräfte unsers Reichs gegendieses verwegene Volk in Bewegung setzen. Wir thundir also hiemit kund, daß nach dem Urtheil der Für»sten, ein Heereszug gegen Mayland von den nächstenPfingsten an auf ein Jahr beschlossen sey, und bittenUnd befehlen, daß du ihm beywohnen, und deshalbin Ulm zu uns stoßen wollest, wobei) du versichert seynkannst, daß wir weder dich, noch irgend einen andernvon unfern Fürsten zwingen werden , über die Apen-Ninen zu gehen."

So wie Friedrichs Gegenwart Deutschland denFrieden wieder schenkte, eben so raubte ihn seine Ab-wesenheit den italienischen Staaken. Auster den Unru-hen , die Apulien und Calabrien bedrängten, fiengendie Mayländer wieder mit den Pavesanern Krieg an»und bauten Torcona wieder auf. Nachdem sie zweyBrücken über den Tesin geschlagen, belagerten sie dieStadt Vigenano, und brachten die Pavesaner so weit,daß sie um Friede bitten, und Geißeln stellen mußten.Da die Friedenöbedmgungen aber äußerst hart waren,und diese sich von neuem zu widerseßen anfiengen, so gien-gendieMayländer wieder über die Brücken, bauten Lau-mello auf, und verwüsteten das ganze Gebiet von Pavia.

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Wegen der Besetzung des erledigten Erzbißthums W,zu Cöln.waren die Stimmen gekheilt; die Prvbste und ^

Aebte wählten den Probst Gerhard von Bonn, das ^ -^

Dvmcapiret aber Len Sohn des Grafen Adolph, Frick-