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Wilhelm und seinem Vater Roger auferlegk wordenwar. In den benachbarten Landern, und selbst Keyuns gieng die Sage, Wilhelm sey gestorben, oder ha-be durch eine Krankheit den Gebrauch seines Verstan-des verlohren, und die Griechen befanden sich in demBesitz aller jener Länder.
Friedrich berathschiagte lange, ob er jene Gesand-ten des Kaisers Manuel zur Audienz lassen, oder alsVerrächer bestrafen, oder mit Verachtung zurück schi-cken solle, bis er sich endlicherbitten ließ, und ihnenNürnberg als Len Ort bestimmte, wo sie vor ihm er-scheinen sollten.
So sehr er nun den Wiihelm haßte, so wenigkonnte er doch zugeben, daß Griechen diejenigen Lan-der in Besitz nehmen sollten, welche Roger vom Rei-che abgerissen hatte. Er ließ sich zu dem Ende schoneinen Heerreszug dahin angeioben; da aber Wilhelm un-terdessen Apulien und Calabrien wieder erobert Hane,so änderte er seinen Entschluß, um Mailand seine gan-ze Rache empfinden zu lassen, zu welchem Ende folgen-des Schreiben an alle Reichsfürsten abgiengr
Friedrich von Gottes Gnaden römischer Kaiser, ste-ter Mehrer des Reichs, seinem geliebten Oheimdem Bischofs Otto von Freysingen, seine Gnadeund alles Gute.
§)a wir durch Gottes Huld Herr der Stadt und desReichs sind, so müssen wir nach den mannigfaltigenUmständen und Zeitläuften demselben rächen. DenFeldzug, welchen wir neulich zu Würzburg gegen dieGriechen in Apulien uns zuschwören ließen, wollen wir,da diese geschlagen sind, dir und den übrigen Fürstenerlassen, um euch zu andern Unternehmungen desto be-°
reitwil-