le so viel schwerer ist. Es ist doch billige wirst dusprecheir, daß Tortona, alsBuudeögenossin einer Stadr,die durch unbiegsamen Stöh ihre Nachbaren druckt,gerechte Strafe leide? Wohlan! Tortona ist eineäZundsgeuössm Moylands, aber Weswegen? Nichtum ihrer selbst willen, sondern aus Furcht vor dir;Nicht um durch verstärkte Macht Herrschaft zu gewin-ne» , sondern um sich vor deinen Gewaltthatigkeitenzu sichern. Die Einäscherung von laumellino bewogmich, den Schuß von Mayland zu suchen. Du verur-theilst Mayland, weil es bey rechtmäßiger GelegenheitCauv. zerstöhrt hat: auf dich selbst aber siehst du nicht,da du doch Laumellino eine Reichsstadt, die mit vie-len tapfern Rittern besetzt, und als Residenz deinesPfalzgrafen berühmt war, ungefcheut, und ohne Ur-sach zerstöhrt, und dich dabey einer schändlichen List be-dient hast, indem du die Einwohner unter dem Vor-wand, Friedensunterhandlungen mit ihnen zu pflegen,herauölockteft und gefangen nahmst. Jener, der edelsteunter den Großen Italiens , der dein Herr seyn sollte,ist dein Einsasse worden; er dem du Abgaben Hättestentrichten sollen, ist Vir jetzt zinsbar. Laß doch Fried-rich sehen, wie ehrenvoll für ihn und das Reich dieserdem Richter Italiens an der Seite steht l Laß deinenVasallen Recht sprechen über die Verbrecher im Lande,laß sehen wie Er, der jetzt unter deinen Fahnen dientdem Arm der Gerechtigkeit Ehre machen wird! Eingerechter Richter möge also billig urtheilen, möge vor-her Tessino bestrafen, damit sich die übrigen Italieni-schen Städte ein Beyspiel daran nehmen.
Doch, was geht uns dieß an? Wir armesHäuflein, das nur dem Dienste Gottes gewidmet ist,sehen bloß auf unser Schicksal, und kümmern uns nichtum die Mächtigen der Erde. O käme doch das gold-
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