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lichen Seite, Herzog Heinrich von Sachsen in derVorstadt, oder der südlichen Seite gegen die Apenni-nen, und die Pavesaner in der Ebene, die gegen Pa-via und Mayland nach Osten und Norden sich er-streckt.
Friedrich unterließ nichts, durch Maschinen allerArt dem Ort vorzüglich an seiner schwächeren Seite 'auf das härteste zuzusehen. Die Belagerte ; hn.gegenwehrten sich um so verzweifelter, je mehr sie in disEnge getrieben wurden. Ein Hagel von Steinenund Pfeilen hielt sie in beständigem Schrecken, abernoch mehr als dieser marterte sie ihr eigene» Gewis-sen, das ihnen Abtrünnigkeit von ihren Herrn vot-warf, und der Anblick des Galgens an den sie als Re-bellen sollten aufgeknüpst werden.
Demohnerachtet wagten sie, als wenn sie sreyvon aller Furcht waren, häufsige Ausfälle, bey denender Verlust auf beyden Seiten beträchtlich war. Dennvon den Unsrigen blieben, die vielen Verwundeten un-gerechnet, zwey edle junge Ritter, Kadold aus Bayern,und Johann von Sachsen. Von den Rebellen wur-den, ausser denen die in der Vestimg getödtet oderverwundet waren einige lebendig gefangen genommen,und vor' aller Augen aufgeknüpfet. Eines Tages sollein Stein aus der Wurfmasthine, die wir h. z. T. Mar-ga nennen, mit einer solchen Gewalt gegen die Mauergeschmettert seyn, daß er in drey Stücke zerschellte,und drey Soldaten in voller Rüstung tödtete.
Unterdessen war das Lager der Pavesaner den häu-figsten Anfällen ausgeseHt. Deswegen mußten auchWilhelm Marggras von Montferrat, und einige andereitalienische Baronen zu ihnen stoßen. Denn der ein-zige Brunnen, der die Belagerten noch mit Wasser
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