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augeschwollen warj daß er sich mit jenen, die auf dementgegenstehenden Ufer standen, nicht eher vereinigenkonnte, als bis das Wasser etwas verlauffen war.Aber nun wurde auch der Anfang mit den Feindselig,kciten gemacht. Gleich beym ersten Anlauf waren diemit Mauer und Thürmen versehene Vorstädte erstie-gen. Beynahe hatte die einbrechende Nacht, undentstandene üble Witterung die Einwohner verhin-dert, sich in die obere Burg zurückzuziehen.
Tortona liegt fast am. Fuß des ApenninischenGebürges, da wo sich dieses mit den Alpen vereinigt.Vor ihn- eröffnet sich die Ebene von Pavia und Moy-land. Es liegt auf einem runden Berge, dessen Sei-ten steile FelsenwanLe bilden, hat viele stolze Thürme,und vorzüglich einen aus Backsteinen, der vom Tar-qvinius Superbus aufgeführt worden und heut zuTage Rubea heißt. Die auf dem Abhang des Ber-ges erbaute Vorstadt, durch welche ein kleines Wasserstießt, ist starkbevölkert, und mit Mauern und hohenThürmen gut verwahrt.
Nachdem Friedrich die Vorstadt eingenom-men hatte, schritt er zur Belagerung der Burg, oderder Stadt selbst. Ausser den Tortonefern, welche indieser Burg lagen, hatten auch noch die Maylander,und die benachbarten Baronen , unter denen ein Marg-graf Opitz mit dem Beynahmen Malaspina war, ihreTruppen hineingeworfen, so daß sie sich stark genug fühl-ten, dem Fürsten Trotz zu bieten.
Die Belagerung von Tortona begann zu An-fange des Februar. Friedrich besetzte den Berg rundumher, damit keiner entkommen, sondern dis ganzeMenge wie in einem Kerker zusammengepreßk bleibenmochte. Er selbst nahm seine Station auf der west-lichen