denen fern Betragen in einem schonen Ebenmaaßestand. Nicht Schwänke oder Dinge , die nur zurBelustigung dienten, sondern ernsthafte Gegenständebeschäffrigten seinen Geist. Daher lag auf allem, waser that, oder sprach, das Gepräge eines tiefen Ernstes,und in seinen Worten herrschte eine Dunkelheit,die kaum gelehrten geübten Männern, vielweniger jun-gen Leuten verständlich war.
Dieser Gilibert wurde also erst nach Autundann nach Paris vorgefordert. Unter andern Hctero-doxien, die man ihm vorwarf, waren auch folgendevier, die göttliche Majestät betreffend.
Das göttliche Wesen ist nicht Gott.
Die Eigenschaften der göttlichen Personen sind nichtdie Perfönen selbst.
Die theologischen Personen können in keine Propo-sttion prädizirt werden.
Die göttliche Natur ist nicht der menschlichen theil-haftig geworden.
Ausserdem noch einige andere minder erhebliche z. B.
Es giebt kein Verdienst, denn das VerdienstChristi.
Es wird keiner getauft, als der, der selig wird.
In der Synode, welche Pabst Eugen mit seinenCardinälen und andern ehrwürdigen gelehrten Männernzu Paris hielt, traten zwey Lehrer Adam de Pont, detneuerlich Canonicus daselbst geworden ist, und Hu-go von Beauchamp, des Königs Kanzler, gegen ihnauf, und versprachen es eydlich zu bezeugen, daß sieeinige von jenen Lehrsätzen aus seinem eignen Munde