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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
178
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Fortgang der Krankheit wehrt. Weil- nun jener Menschsehr viel Anhänger hat, so müßt ihr eilen, dieser Krank-heit mit einer Arzney zu begegnen.

Wir haben in gegenwärtiger Sache so viel ge»than, als wir wagen konnten. Euer Geschafft sey esnun, heiliger Vater, für das übrige zu sorgen, da-mit die Zierde der Kirche durch keinen Flecken von Ke-tzeret) entstellt werde. Euch, Freund des Bräutigams,ist die Braut Christi anvertraut. Ihr müßt sie alseine keusche Jungfrau ihrem einzigen Manne Christoübergeben."

Antwort des Pabstes.

Bischofs Jnnocenz, ein Knecht der Knechte Gottesentbiethet seinen ehrwürdigen Brüdern, und Erz-bischöffen Heinrich von Sens und Reinald vonRheims, nebst ihren Suffraganen und dem ge-liebtesten Bruder in Christo Bernhard Abt vonClairvaux Heil und apostolischen Seegen.

Gleichwie nur Ein Gott ist, so ist auch, nach demZeugniß des Apostels, nur Ein Glaube, auf welchem,<ils auf einem unerschütterlichen einzig möglichen Grun-de, die Festigkeit der catholifchen Kirche unerschüttertbesteht. Daher das ausnehmende Lob, welches Petrus,der oberste aller Apostel, für sein vortreffliches Glau-bensbekenntniß verdienter Weise erhielt: Du bistPetrus und auf diesem Felsen will ich mei-ne Gemeine erbauen. Unter dem Felsen wirddie Festigkeit des Glaubens, uud die catholische Ein-heit verstanden. Diese ist der aus Einem Stück ge-wirkte Rock unsers Erlösers, um den die Kriegsknech-te gelooßt, den sie aber nicht Haben theilen können.Gegen sie knirschten anfangs die Völker, und Natio-

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