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ergründen wahnt. Er klimmt biß in den Himmel undsteigt dann wieder in den Abgrund hinab. Ihm istnichts unbekannt, seyö in der Tiefe der Hölle, oder ^oben in der Höhe. Er dünkt sich in seinen Augen eingroßer Mann, disputirt votkr Glauben gegen den Glau-ben, und wandelt über seiner eignen Sphäre im Erhab-nen und Wunderbaren. Seine Grübeleyen haben ihnzu Jrrthümern verleitet, die er schon ehemals in einemBuche über die heil. Dreyeinigkeit an den Tag legte,welches aber von einer Synode unter Vorsitz einespabftuchen Legaten zum Feuer verurtheilt worden, weilsich in demselben Ketzereyen vorfanden.
Verflucht sey, wer die zertrümmerten Reste vonJericho wieder aufbaut. Das Buch erhob sich ausseiner Asche, und mit ihm kamen viele Ketzereyen ausihrem Todesschlummer zum Vorschein. Jetzt hat erschon seine Aeste bis ans Meer ausgesireckt, und seineSprößlinge gedeyhen in Rom. Eben dieß ist es, wasihn stolz macht, daß sein Buch am römischen Hofe fin-det, wo es sein Haupt hinlege. Daher eben hat sei»Jrrthum noch tiefere Wurzel in ihm geschlagen, daßer mit Zuversicht seine Ketzereyen allenthalben verbreitet.
Als ihn nun der Abt von Clairvaux in Gegen-wart der Bischöffe, mit dem Eyfer der Gerechtigkeitund des Glaubens bewaffnet, zur Verantwortung zog,axellirte er, ohne etwas bekanne oder geleugnet zu ha-ben, auch ohne über etwas Beschwerde führen zu kön-nen, von einem Gerüchte, das er sich selbst bestimmthatte, an den apostolischen Stuhl.
Die Bischöffe, welche bloö dieser Untersuchunghalber versammlet sind, haben euch alles überlasten,und sich nicht an seiner Perfon vergriffen, sondern le-diglich für die von den heiligen Kirä'envakeni verdamm-ten Ketzereyen eine Heilarr beschlossen, die dem weiternDenkwürdig?. H.B. M Fort-