ten eigenhändig ins Feuer zu werfen, und gestattete«ihm keine Verantwortung, weil sie sich alle vor seinerGeschicklichkeit im Disputiren fürchteten. — Dießgeschah unter König Ludwig dem ältern; demohnerach.tetl eröffnete er wieder seine Vorlesungen, und lehrtelange Zeit mit ausserordentlichem Beyfall.
Unter Ludwig des vorigen Königs Sohn, undPabst Jnnocenz wurde Abailard zum zweyrenmahl vonden Bischöffen und dem Abt Bernhard nach Sens ge-fodert, wo man in Gegenwart des Königs, des Pfalz-grafen Theobald, vieler Edelleute, und einer unzäh»ligen Volksmenge seine Rechtgläubigkeit in Anspruchnehmen wollte. Aus Furcht vor einem Aufstande ap-pellirte er nach Rom. Sogleich laßt die Synode eineGesandtschaft an den Pabst abgehen, die ihm dasVerzeichniß der angeschuldigten Ketzereyen vorlegte, undeine Antwort erhielt, wie man gewünscht hatte. Ichwill beyde Briefe hieher sehen.
Schreiben der Synode.
Dem ehrwürdigsten Herrn und geliebtesten Vater,Pabst Jnnocenz, bezeugen, S. der Erzbischofsvon Rheims, Joscelin von Soissons, Wilhelmv. CH. u. s. f. freywilligen Gehorsam und schul-dige Unterwerfung.
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Aa wir jetzt mit so vielen Untersuchungen beschafftigtsind, so wollen wir euch in wenigen Worten von dem ver-wickelten Handel benachrichtigen, den ihr in dem Briefedes Herrn und Erzbischoffs von Sens ausführlicherlesen könnet.
Peter Abaillard sucht das Verdienst des christli-chen Glaubens zu schmälern, indem er die ganze Fülleder Gottheit, mit seinem menschlichen Verstände zu
ergründen
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