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GES sey, lahmte mir völlig alle Kraft, doch ergreifeich noch mein Pferd, um durch den Fluß zu kommen.
Gott! welch ein graüsenvolles Schauspiel stelltesich meinen Augen dar! Einige schwammen, andre hiel-ten sich an Pferden an, oder wurden an Stricken her-überzogen, andre hingegen mußten elendiglich in denFluchen umkommen. Das einzige Zelt Friedrichs, wowir auch die Messe anhörten, war unversehrt geblie-ben. Andre, die nicht über den Fluß giengen, suchtenauf Wagen und dergleichen ihr Zuflucht, wo sie so lan-ge auödauern wollten, bis die Wasser würden verlau-fen seyn. Der hiedurch bewirkte Schaden an Menschenund Gütern ist unbeschreiblich. Den folgenden Tag,als das Wasser sich verlausten hatte, entdeckte sichdie schrecklichste Verwüstung, welche nur zu deutlichdie Allmacht Gottes, und die Nichtigkeit menschlicherFreuden offenbarte.
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