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Ach habe euch eine Angelegenheit Christi, in welchemunser Heil, besteht, vorzutragen: eine AngelegenheitKey deren Vortrag nicht bloß das Ansehn des Herrn,sondern schon die Erwägung des daraus zu ziehendenNutzens meine Unwürdigkeit entschuldigen kann. Sogeringe ich bin, so sehr wünsche ich euch innigst mitChristo vereinigt; dieß ist die Ursache, warum ich euchschriftlich angehe. Ich würde mit euch weit liebermündlich sprechen, wenn es mir nur möglich wäre.Seht Brüder, jetzt ist die beste Gelegenheit, jetzt istder Tag des Heils, des überschwenglichen Heils. DieErde bebt, weil der Gott des Himmels seine Erde zuverderben angefangen hat. Seine nenn ich sie, daer auf ihr sichtbarlich umhergewandelt, und mehr denndreyßig Jahre als Mensch mit Menschen umgegangenist, da er sie durch seine Wunder erleuchtet, mit sei-nem eignen Blute eingeweiht, und durch seine Aufer-stehung verherrlicht hat. Unsre Sünden sind Schuld,daß nun die Feinde des Kreutzes ihr gottloses Hauptemporheben, und daö gesegnete gelobte Land mit derScharfe des Schwertes verheeren. Bald werden sie,wenn sich ihnen niemand widerseht, in die Stadt deslebenden Gottes eindringen., die Stätte, wo unsre Erslösung geschah umkehren, und die heiligen Orte, wodas Blut des unbefleckten Lammes floß, verunreinigen.Leider trachten sie schon mit verruchter Begierde nachdem Allerheiligsten der christlichen Religion, wollenselbst das heilige Grab, wo unser Leben für uns denTodes- Schlummer schlief, mit unheiligen Füßendanicdertreten.
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Was thut ihr nun tapfere Männer? WaS thutihr Diener des Kreutzes? Gebt ihr das Heilige denHunden, und die Perlen den Säuen? Wie viele reui-ge Sünder habet, dort unter Vergießung häuffiger Thrä-
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