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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
167
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nend wirkte, daß fast die ganze anwesende Versamm-lung sich zum Kriege erbot. Dis Sache selbst bedurf-te keiner blendenden Einkleidung, keines rednerischenVortrags. Wenigs Worte waren hinreichend, dieGemürher in Flammen Zu sehen.

Unter den Bischöffen nahmen Heinrich von Re-gensburg, Otto von Freisingen, Reginbert von Pa-dua, ferner Herzog Heinrich von Bayern, des KönigsBruder, und unzählige Grafen und Ritter das Kreitzan. Auch stellte sich eine so unglaubliche Menge losesRaubgesindel ein, daß man unmöglich, wenn mattnicht seinen Verstand verlohren hat, in diesen Begeben-heiten und in der Schnelligkeit mit der sie sich zukru-gen, eine besondere Führung der Allmacht verkennenkann. Am Weyhnachtsabend nahm auch Welf, desvorigen Herzogs Heinrich Bruder, auf seinem eignenGute Bicengau, und nicht lange nachher OdoacerMarggraf von Steyern, Ladislaus Herzog von Böh-men , Bernhard Herzog von Körnchen, nebst vielender ihrigen das Kreuh an. Eben das gilt auch vonden Sachsen, nur daß diese sich nicht zu einem Zugeins Morgenland, sondern zur Bekämpfung ihrer heid-nischen Nachbarn erboten z daher waren ihre Kreuhenicht wie die unsrigen auf das Kleid geheftet, sondernwurden durch eine unkergelegte Scheibe in die Höhe ge-haltem

Hier will ich noch die Copie eines Briefes beyfü-gen, den Bernard für das östliche Frankreich bestimmte:

Den geliebtesten Herren und Vätern, den Erzbi-schöffen, und dem gesummten Clerus, den Ein-wohnern des östlichen Frankens und Bayerns,wünscht Bernhard beruffener Abt von ClairvauxFülle am Geiste der Kraft.

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