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und' bemüht sich durch Spione die Lage des Feindesauszukundschaften. Den folgenden Tag bezieht sichder König in eine hölzerne Kirche, welche im Leerfeldstand, und legte daselbst feyerlich, nach geschehener prie-sterlicher Einsegnung der versammleten Bischöffe, dieRüstung an, welche er bisher aus Mangel an dazu er-foderlichem Alter noch nicht getragen hatte. Als dieCeremonie beendigt war, mußten seine Soldaten sichin Schlachtordnung stellen. Die Spitze theilte er inzwey Flügel, welche mit Bogenschützen besetzt waren,die den Feind aus der Ferne beunruhigen sollten. Ge-gen über stand ein einziges großes Treffen, das des Kö-nigs Oheim, Herzog Bela ansührte. Der Theil desHeers, den der König selbst anführte, soll aus 12200Reutern bestanden haben. Darauf wendete die ganzeArmee, ohne daß es die ausgestellten Kundschafter be-merkten , über die Leica, und zündeten die benachbartenOerter an. Herzog Heinrich hatte ebenfalls seine Trup-pen in Schlachtordnung gestellt, und wartete nur nochauf seine Kundschafter, die entweder aus Unredlichkeitoder aus Trägheit ausblieben. Einige riechen zum An-griff: andere hingegen schlugen vor, er solle über dmFluß Vischa setzen, der nur zwey deutsche Meilen ent-fernt war, wo er die Starke des Feindes besser erfor-schen könnte. Plötzlich sahen sie Dampf und Feueraufsteigen. Diese Erscheinung hielten viele für ein Zei-chen , daß der Feind die Flucht ergriffen, und sein ei-gen Lager in Brand gesteckt habe. Der Herzog, eintapfrer, kühner, aber gar zu rascher Mann, greift schnellzu den Waffen, und stürzt sich ohne die mindeste Ord-nung zu beobachten, aus den Feind. Dadurch verur-sachte er eine solche Verwirrung unter seinen Soldaten,daß sie nicht im regelmäßigen Marsch, sondern nurtruppweise ihm nachfolgteu.
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