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Senats und römischen Volks das ganze Reich zusam-menbielten, wi'edcrherzustellen: und haben zu dem En-de mit Gottes Gnade den Senat eingerichtet, damitihr hinführo alles, was dem Kaiser und Reich zuge-steht, so wie es sich gebührt, erlangen könnet, zumalda auch die Rebellen, und welche bisher immer daskaiserliche Ansehen schmälerten, größtentheils unter-drückt sind. In dieser Sache haben wir nun schon ei-nen guten Anfang gemacht. Friede und Gerechtigkeitversagen wir keinem, der sie begehrt. Die festen Thür-me und Wohnsitze der mächtigen Römer sind von unseingenommen, und theils mit euch ergebenen Solda-ten besetzt, theils dem Erdboden gleichgemacht.
Dagegen aber sträuben sich der Pabst, Franjipa-nes, die Söhne des Peter Leo, als Vasallen undFreunde des Sicilianischen Fürsten (ausgenommenJordanus, der unser Anführer und Gehülse ist) auchTolomeus nebst vielen andern, die uns verhindern wol-len, euch, als freye Leute, die Krone des Reichs auf-zusetzen. Wir aber leiden sehr gerne und mit Lust eu-rer Ehre wegen so manche Beschwerden, denn wirschmeicheln uns dafür mit einer sichern Belohnung, undhoffen, daß ihr jene Frevler als Feinde des Reichs züch-tigen werdet. Da nun unsre Treue gegen euch so großist, und wir curenthalben vieles dulden muffen, so bit-ten wir euch unsre Hoffnung nicht zu täuschen, und ei-nen gnädigen Blick auf uns, eure Söhne und Getreuezu werfen. Sollten euch von dem Senat und unsböse Nachrichten hinterbracht werden, so gebt ihnenkein Gehör, denn sie kommen nur aus dem Mundesolcher Menschen, denen es Vergnügen macht, euchund uns zu veruneinigen (welches Gott verhüte), unddie gerne, ihrer Gewohnheit nach, beyde Parteyenhinterlister Weise unterdrücken möchten. Diesem möge
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