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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
145
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getreuesten und vertrautesten Freunde an euch abge-schickt, um alles, was ihr von uns verlangt, und umwelches ihr uns geschrieben habt, in Richtigkeit zu brin-gen. Denn ich will mit Gott in allen Dingen alsFreund, Verwandter, und Bruder gegen euch han-deln und nichts Unterlasten, wodurch ich eure Ehre zubefördern glaube.

Der von euch in gegenwärtigen Angelegenheitenerwählte Mittler, Petrus Polanus, Doge von Vene-dig, hat als ein rechtschaffener unparteyischer Mannmeinen Beyfall. Wegen Apulien und der Lombardeihaben wir unfern Abgeordneten unsre Meynung mitge-theilt, denn, obgleich sie eigentlich zum Empfang mei-ner künftigen allerdurchlauchtigsten Schwiegertochter be-stimmt sind, so Hab ich ihnen doch auch noch andre Auf-träge mitgegeben.

In Absicht des Vorfalls in Rußland hat meineMajestät solche Verfügungen getroffen, als sie in derAngelegenheit meines Freundes und Verwandten vonmir erwartet werden können. Was ihr mit wegen eu-rer Ritter schreibt, die in eurem Briefe namentlich ver-zeichnet stehen, das Hab ich alles und noch mehr gegenden Verstorbenen gethan. Gehabt euch wohl Aller-durchlauchtigster König, Freund ineines Reiches.

Conrads Schreiben an den griechischen KaiserManuel.

Conrad von Gottes Gnaden römischer Kaiser, ent-beut seinem geliebtesten Bruder Manuel Com-nenuö Porphyrogennetus, dem berühmten und glor-reichen griechischen Kaiser, Heil und brüderli-che Liebe.

Lenkwürdigk. II. B. K Wir