Druckschrift 
Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
143
Einzelbild herunterladen
 

chtz- ß

>MfU

N

Schiit!k fs

!l!«

^ch.

«ch

^,D

m;!>

K

il«,

MW

«lk

MB

reissen. Wir wollen uns also gegen euch so betragen,als Recht und Freundschaft verlangen; und so auchihr gegen uns, vorzüglich, da wir durch die Vermäh-lung der Schwester meiner Gemahlin mit euremPrinzen näher vereinigt sind.

Da wir aber auch glauben, daß ihr an unsei mGlücke frohen Ancheil nehmt, so habe ich es für gut be-funden, euch als meinem geliebtesten Bruder undFreunde, dasjenige mitzutheilen, was auf dem allge-meinen Reichstage nach Abgang eurer Gesandten ver-handelt worden. Ich muß euch also melden, daß alle,welche unserer Herrschaft übel wollten, zur Ruhe ge-bracht sind, und unser Reich eines vollkommenen Frie-denö genießt. Ferner Frankreich, Spanien, Engel-land, Dännemark, und alle benachbarten Reiche zeigenuns durch ihre beständigen Gesandschaften die schuldigeEhrfurcht und Folgsamkeit, und bekräftigen durch Ey-de sowohl als durch Geißel, daß sie dem Willen meinerMajestät sich stets bereit erweisen wollen. Der Pabst,ganz Apulien, Italien und die Lombardey erwarten sehn-lichst mit jedem Tage unsre Ankunft, und verlangen inaller Unterwürfigkeit, von unsrer kaiserlichen Machtunterstützt zu werden. Deshalb schickten wir, um dieGesinnungen des Pabstes zu erforschen, unfern vielge-liebtesten, treflichsten Reichsfürsten, euren Freund, Em-brico Bischofs von Würzburg, nach Rom. Da wirnun feinen Willen wissen, so haben wir nach eingezo-genem Schluß unserer Fürsten, unfern Edeln Ge-treuen , Robert, Fürsten von Capua, und unfern vielge-liebten Capellan Albert als Gesandte an euch geschickt,von denen ihr erfahren werdet, was zu unsrer ReicheEhre dient. Diese werdet ihr so betrachten, als wennwir selbst mit euch sprächen, und, wie wir es als gezie-mend von euch hoffen und glauben, dasjenige khun, was

sie