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macht. Friedrich behauptete das erlangte Herzogthum,ohne daß es ihm ein andrer streitig gemacht hätte, undbeherrschte es eben so lange als glücklich. Er starb ineinem hohen Alter, und himerließ zwey Söhne Fried,rich und Conrad , die er mit seiner Gemahlin Agneserzeugt hatte. Sein Begräbniß ist im Kloster Lorchbefindlich, welches er auf seinen eignen Gutem er-baut hatte»
Bertold behielt nach der Zeit den leeren herzogli-chen Titel bey, und pfianzte ihn auf seine Nachkom-men fort, die sich noch alle biß auf den heutigen TagHerzoge Nennen, ohne doch ein Herzogkhum zu besi-tzen; man müßte dann die Grafschaft zwischen demJura und Jupiteröberg, die nach Graf Wilhelms To-de sein Sohn Conrad vom Kaiser Lothar erhielt, einHerzogthum nennen, oder den Titel vom HerzogthumeKärnthen ableiten, welches sie doch nie besessen haben,ohnerachtet ihre Familie sonst sehr reich und angesehen ist.
Friedrichs verwittwete Gemahlin begab sich zuihrem Bruder, dem Sohn des Kaisers Heinrich, undheurathete den Marggrafen Leopold von Oesterreich, daihr Sohn Friedrich fünfzehn, und Conrad zwölf Jahrealt waren. Friedrich folgte, als der ältere, seinemVater in der herzoglichen Würde.
In diese Zeit fällt der Tod des Kaiser Heinrichs,der zu Lüttich in den Niederlanden starb, wo auch seineEingeweide begraben liegen. Der übrige Körper wur-de nach Speyer gebracht, und daselbst in der prächti-gen Marienkirche, deren Stifter er war, neben sei-nem Vater und Großvater beygesetzr. Den erledigtenThron bestieg sein Sohn, Kaiser Heinrich der vierte,und als König der fünfte gleiches Namens. Seine
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