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ftuchtbarkeit des Landes zur Zeit einer Hungersnoth ih-ren vaterländischen Boden, um in der Ferne einen bes-sern Wohnsitz zu suchen. Daher führt Robert auchden Beynamen Guiscard, der in seiner Mutterspracheso viel als Landstreicher bedeutet. Endlich faßte er nachlangem Umherziehen in Apulien oder Calabrien festenFuß. Diese Longobardische Provinz war von einemtragen Volke bewohnt, dessen Unthärigkeic seine Kräftezu sehr abgestumpft hatte, als daß sie zur Gegenwehr nochtauglich gewesen waren. Robert schickte also Botennach Frankreich, welche von dem Zustande des Volksund der physischen Beschaffenheit des Landes Nachrich»te!« mitbrachten, und eben dadurch bey vielen die Lusterregten, Mit ihm aufEroberungen auszuziehen. Kurz-sein Muth, seine List und Kunstgriffe machten ihnzum Ueberwinder eines erschlafften Volkes - und erwar-ben ihm endlich den Besitz von Campanien, Apulien,Calabrien, und SieiHen. Seinem Bruder Rogerüberließ er die Grafschaft Sicilien, für sich behielt erApulien nebst Calabrien. Sein Sohn, der sich nach-her in Griechenland und im Orient so ruhmvoll hervor-lhat, war Bohemund. Rogers Sohn hieß ebenfalsRoger, der in der Folge den Königlichen Titel annahm,und Vater des itzt lebenden Königs Wilhelm ist.
Um diese Zeit 1087. empörten sich die Sach-sen und schleiften die Harzburg nebst der Kirche,bey der sich ein Domstift befand. Die Harzburg war'auf der sächsischen Grenze an einem sehr festen Ort an-gelegt, um jenes unruhige Volk dadurch im Zaum zuhalten. Dießmahl lag die Ursache der Empörung nichtin dem aufrührerischen Charakter der Sachsen, sondernin dem Uebermuth des Kaisers, der als ein noch jun-ger Herr, da sein Reich eines völligen Friedens genoß,beym Eintritt auf sächsischen Boden seine Verwunde-rung
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