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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
125
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^ ! gors VII. für ungültig, schalt ihn eine Abart vonI Mönchsbrut, einen Schwarzkünstler, und ernannteden^ Erzbischofs von Ravenna, Guibert, der den NamenClemens annahm mit Genehmigung des Kaisers, zumBischoff von Rom. An den abgehetzten Pabst ließ manU mit allgemeiner Zustimmung ein bittres Schreiben vol-> ker ler Schmähungen ergehen, worin es unter andern hieß:ch»So wie ihr bisher zu sagen pflegtet, daß keiner von unsweit cm Bischoff sey, so sollt ihr wissen, daß keiner von uns«. euch hinführo für apostolisch halten werde."

,» 2. Hierauf rückt Heinrich mit einer zahlreichen

iilhE Armee nach Italien bis vor Rom, vertreibt mit Be-el» günstigung des römischen Volkes den Pabst Gregor,

Ms, setzt an seiner Stelle den Guibert ein, und erhalt da-

!»lek selbst den Kaisertitel. Der ehrwürdige Bischoffbegiebkmm sich, um der Verfolgung zu entgehen, in die tuscischenmH. Gebirge, wo er auf den Gütern der Gräfin Mathil-des. dis, einer Anverwandtin des Kaisers, einige Zeitlangsicher aufgehoben war, erneuert dort seine Bannflüche,kW- und wiegelt durch Briefe, welche man noch an vielenOrten aufzeigen kann, die Fürsten des Reichs gegeng ^ ihren Kaiser auf. Darauf begiebt er sich nach Cam-x K panien oder Apulien, um hier den Rest seiner Tage beyden Normannen zu verleben, die vor kurzem diese Pro-HA. vinzen unter Robert GuiscardsAnführung überschwemmt,^ und die Einwohner theils getödtet, theils vertrieben,oder unterjocht hatten,

D ?. Robert war in der Normandie, aus einemmittelmäßigen Geschlechts, in dem Flecken den diesj« Einwohner Constantia nennen, gebohren, und gehörtezu derjenigen Claffe des Adels, welche man Vaivasso-^ ren nennt. Er und sein Bruder Roger verließen, wieman sagt, auf Anrathen ihres Vaters und wegen Un-j«j ' flucht-