ß»!, ^ in Asche« Das durch Natur und Kunst feste Torto-' na gieng nach einer dreytägigen Belagerung an unsl Ai über, bis auf die Burg, an deren Eroberung uns Nachtl i» und üble Witterung hinderten; endlich aber mußte sichauch diese nach mehrmals wiederholtem Sturm und> dir! häufigem Blutvergießen von beyden Seiten, ergeben, beyher welcher Gelegenheit wir einen vornehmen Griechen,Ni- den der Marchese Malaspina hatte sehen lassen, ausi ch seinem Verhaft befreyten. Nach Zerstöhrung von Tor-Äer tona luden uns die Bürger von Pavia zu sich ein, um
Eni, uns einen ehrenvollen Triumph zu gewahren, bey de-
hm- nen wir auch drey Tage unter den Festlichkeiten der
. K Krönung, und vielen Vergnügungen zubrachten, und
dann, zufrieden mit dem Diensteifer der Pavesaner, wei-Hr> ter nach Romanien und Tuscien biß Sutri vorrückten,
iA wo uns der Pabst mit der ganzen römischen Clerisey
chiy freudig entgegenkam, uns väterlich die Einweyhung
r du anboth, und seine Beschwerden gegen das römisch«
i v Volk vortrug. So sehten wir mit Gemächlichkeit und
^ unter angenehmen Gesprächen unfern Weg fort, biß
Ugss- wir endlich vor Rom eintrafen. Hier kamen uns De-
^ putirte der Römer entgegen , welche für ihre Abhan-
gigkeit Geld forderten, und uns auch drey Eide vorleg-ten. Weil wir uns aber mit keiner erkauften Herr-^ schaft begnügen und auch dem Volke keinen Eid leistenM wollten, so hielten wir mit den: Pabst und seinen Car-dinälen Rath, wie wir am füglichsten den uns geleg-^ tm Fallstricken entgehen könnten. Zu dem Ende lie--ßen wir auch unter Anführung des CardinalS Octavia-A nuö den größten Theil unsrer Ritter durch die kleine^ Pforte bey der Peterskirche zur Nachtzeit einrücken,welcl-e auch sogleich das Peterkloster besehten. Dend»ii> Agenden Morgen kam uns der Pabst mit seiner Cle-^ risey bey obbemeldeter Kirche entgegen und empfienguns auf den Stufen derselben mit einer großen Pro-^ H ? zeßion.