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ih!n vorgeleftn. Er leugnet es nicht , sondern erbis-tet sich tausendfache Marter und selbst den schmälig-stm Tod dafür zu dulden. Das Zutrauen, welchesdie Bogomilen auf die Hülfe der Engel sehen, machtsie gegen jede Vorstellung des Schmerzes empsindungs.los. Man versuchte nach der Zeit öfters ihn auf denrechten Weg zu bringen, aber jedssmahl vergebens.
Einst, als er noch mit dem Kaiser in scheinbarguten Vernehmen stand, ereignete es sich, daßeine große Menge Steine gegen seine nahe beym Pal-last gelegene Wohnung geschleudert wurde. Die Nachtwar von Mond und Sternen erleuchtet- aber mankonnte keinen Menschen erblicken, der die Steine wür-fe. Ganz gewiß hat der Teufel selbst diesen Spuckangegeben, weil es ihm wehe that, daß Basiliusnicht bester schweigen konnte. Sein Wächter, dersich bey ihm befand, damit er mit niemand über Reli-gionSsiichsn sprechen durfte, betheuert es heilig, daßer zwar die Steine aber sonst keinen Menschen ausdessen Hand sie gekommen wären, erblickt habe, wo-bey ihm denn keine geringe Angst überfallen habe,zumahi da er auch eine Erschütterung des Hauses be-merkte.
Ich würde die Sekte der Bogomilen ausführli-cher beschreiben, wenn mich nicht, wie die schöneSappho spricht, Schaam zurückhielte. Denn ich binein Weib, bin die ältste geehrteste kaiserliche Prin-zessin, und mag nicht von Dingen reden, die manlieber mit Schweigen übergeht. Sie sind ohnedembekannt genug, und wer sich genauer darüber belehrenwill, den verweise ich auf das Buch, das den TitelDogmatik Panoplia (theologische Rüstkammer) führt,dessen Verfasser ein sehr gelehrter Mönch, Rahmens Zy-
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