der Paulskirche, und besteht eigentlich ans mehrerndikkf Gebäuden, die das Ansehn einer kleinen Stadt ge-> ^ wahren, der Aufenthalt Armer, Kranker, Gebrechli-eher und der vielen zu ihrer Wartung bestimmten Per-sonen sind. Bsyde Stockwerke sind mit dergleichenMenschen angefüllt, deren Anzahl so groß ist, daßman von Morgen bis Abend zu thun hat, wenn man alley besuchen will, und doch wurden sie alle auf kaiserlicheL ^ Kosten erhaicen und gekleidet. Dem Beyspiele desM Kaisers folgten seine Hofleute, und bereicherten esdurch milde Stiftungen an liegenden Gründen.
. Hier sah ich alte Matronen von jungen Mad-chen bedient, Blinde von Sehenden geführt, Krüp-^ pel, an Händen und Füßen verstümmelte oder gelahm-smÄ ik Menschen, mit der besten Pflege versehen, und^. Säuglinge von fremden Müttern gestillt. Diese An-stalt führt den Nahmen Waysenhaus, von denverway-sten Soldatenkindern, welche darinn ernährt werden.
" ^ Sie hat ihren Vorsteher, der einer der angesehen-sten Männer ist, ein Archiv, worin die Urkunden... . und Scheukungsbriefe verwahrt liegen, und eine eig»ne Gerichtsbarkeit, die sich über ihre Besitzungen er-nv« strE, Die Paulökirche war mit einer zahlreichen«ff (c^risey versehen. Denn auch auf die Geistlichkeitund die Diaconifsinnen erstreckte sich seine Vorsorge.Ungleichen erbaute er den iberischen Mönchen, diesich bisher vom Betteln ernährt hatten, an diesemiS Qrt ein geräumiges Kloster, und gab ihnen reichst-chen Unterhalt.
,, h« Linker Hand, wenn man hineinkommt, siehtlmandie Kirche? und das Kloster. Zur rechten Hand stehtdas Schulgebäude, wo einige von ihren Lehrern inGegenwart deZi Rectors jdurch vorgelegte Fragen um. G 4 terrichtee